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Geschichte

Geschichte von Niederbüren SG

737 erscheint Niederbüren erstmals in einer Schenkungsurkunde an das Kloster St. Gallen, und zwar unter dem Namen "Gaulichsbüren". Im Jahre 905 kommt Mark Büren vor, zu der wahrscheinlich das heutige Niederbüren gehörte. Gut 200 Jahre später nennen die Urkunden Burron Inferior, das heutige Niederbüren. Die verdeutschte Bezeichnung Niederun Burron tritt erstmals 1275 auf. Zu jener Zeit war der Abt von St. Gallen Grundherr über die Gebiete an der Thur. Er vergab Lehen und Rechte und das Blutsgericht, da dieses immer noch dem Landgericht im Thurgau zustand. Im Jahr 1469 vereinbarte der Abt mit den Hofgenossen eine sogenannte Öffnung, die mit einem Freibrief oder einer Rechtsordnung zu vergleichen ist. Er teilte die Siedlung dem Wiler Amt zu. Niederbüren besass schon im 13. Jahrhundert eine eigene Kirche. 1766 wurde eine neue Kirche im barocken Stil erbaut. Auf Gemeindegebiet standen einst drei, nach anderen Angaben vier Burgen, nämlich Rätenberg, Geissberg, Lindenberg und Hertenberg, von denen nur jene von Lindenberg an Mauerüberresten erkennbar ist. Im Dorf steht das "Gerichtshaus" das aus dem 18. Jahrhundert stammt und heute als Landgasthof "Zur alten Herberge" gut erhalten ist. Seit 1803 gehört Niederbüren als eigenständige politische Gemeinde dem Kanton St. Gallen an. Niederbüren hat seinen Charakter als Landgemeinde an der Thur mit einer malerischen Hügellandschaft bewahrt. Eine auf massvolles Wachstum ausgerichtete Politik bietet Gewähr dafür, dass auch künftige Generationen sich in Niederbüren wohl fühlen. Mit guten Infrastrukturen, aktiven Dorfgemeinschaften und gesunden Gewerbe- und Industriebetrieben blickt Niederbüren zuversichtlich in die Zukunft. Zur Zeit wohnen etwas mehr als 1'500 Einwohner in unserer ländlichen Gemeinde im st. gallischen Fürstenland. Niederbüren umfasst ein Gebiet von 15.92 km2. Es grenzt im Norden an Bischofszell, im Westen an Niederhelfenschwil, im Süden an Oberbüren und im Osten an Gossau und Waldkirch.